Der Philipp Otto Runge Klub Wolgast e.V.

 

Der Philipp Otto Runge Klub Wolgast e.V.

Die Stationen der Entwicklung

1970 wurde der Vorläufer des heutigen Klubs als Klubgemeinschaft des Deutschen Kulturbundes gegründet. Die Leitung übernahm Dr. Klaus Gollert.

Am 24.03.1972 erfolgte dann die Gründung des Philipp Otto Runge Klubs unter dem Dach des Kulturbundes. Die Leitung lag weiterhin in den Händen von Dr. Gollert.

Die Mitgliederzahl, zur Gründung noch bei 26 Gründungsmitgliedern liegend, schwankte in den Jahren bis 1990 beständig zwischen 100 und 120. Durchschnittlich wurden im Jahr 25 bis 30 Veranstaltungen durchgeführt, so unter anderm Gespräche und Foren mit Künstlern, Wanderungen im Kreisgebiet zu Sehenswürdigkeiten, Exkursionen zu historisch bedeutsamen Stätten.

Höhepunkt und Abschluß des Jahres bildete und bildet bis heute der alljährliche Schifferball, dessen Tradition sich über 160 Jahre zurückverfolgen lässt.

1986 erhielt der Klub den Kulturpreis der Stadt Wolgast.

Im Frühjahr 1990 wurden nach der politischen Wende erste Kontakte zur Kunsthalle Hamburg, zu den " Freunden der Kunsthalle HH" hergestellt. Freundschaftliche Beziehungen bestehen mit den Nachfahren des Künstlers.

Am 07.12.1990 erfolgte die Neugründung als Philipp Otto Runge Klub Wolgast e.V.

 

 

Die bisherigen Vorsitzenden des Runge-Klubs:

Dr.med. Klaus Gollert 1972 bis 1990

Dr.med. Klaus Retzlaff 1990 bis 2011

Roland Spiegel             2011 bis 2015

Brigitte Müller            2015 bis

Der Vorstand des Runge- Klubs stellt sich vor: (Gewählt auf der Mitgliederversammlung  2017)

1. Vorsitzende: Brigitte Müller

2. Schriftführer: Barbara Voigt

3. Schatzmeister: Dieter Baum

4. Beisitzer: Dr. Klaus Retzlaff

5. Beisitzer: Wolfgang Bode

6. Beisitzer: Roland Spiegel

 

Die Satzung des Klubs:

§1           Name und Sitz

1.       Der Verein führt den Namen „Philipp-Otto-Runge-Klub Wolgast und wird im Vereinsregister mit dem Zusatz „e.V.“ (eingetragener Verein) geführt.

2.       Der Sitz des Vereins ist Wolgast. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2  Aufgaben

1.       Der Verein ist parteienunabhängig. Er setzt sich für eine freie, demokratische Kultur in Wolgast ein, die sich zu humanistischen Traditionen bekennt.

2.       Der Verein unterstützt kulturelle Veranstaltungen und führt selbst solche durch, die

-den Interessen seiner Mitglieder entsprechen

- den Gedankenaustausch fördern

- die Mitarbeit an der Verbesserung der Lebenskultur im Territorium ermöglichen und die     Heimatverbundenheit vertiefen

- das kulturelle Erbe bewahren und erschließen

- die Geselligkeit der Mitglieder pflegen

§3 Gemeinnützigkeit

Der Klub verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke

§4 Mitgliedschaft

1.       Mitglied im Verein können natürliche und juristische Personen und Gebietskörperschaften werden, die die Satzung durch Unterschrift anerkennen

2.       Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand auf Antrag des Bewerbers

3.       Als Aufnahmebeitrag ist ein einmaliger Betrag von 5,00Euro zu zahlen.

4.       Jedes Mitglied hat die Pflicht, seinen Beitrag fristgemäß entsprechend der Beitragsfestlegung zu entrichten.

5.       Die Mitgliedschaft endet

a.       Durch Tod

b.       Durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.

6.       Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

7.       Personen, welche sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zur kostenfreien Inanspruchnahme der Vereinsleistungen berechtigt.

 

§5 Finanzierung, Gewinne und sonstige Vereinsmittel

1.       Die Finanzierung des Vereins erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuwendungen und Einnahmen.

2.       Die Beitragsfestlegung erfolgt jeweils in der Mitgliedervollversammlung.

3.       Etwaige Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

4.       Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zielen des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

Die Mitgliederversammlung und Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Die Mitgliederversammlung ist auch beschlussfähig, wenn das durch ausdrücklichen Beschluss einer 2/3 Mehrheit der Anwesenden bestimmt worden ist.

§7 Mitgliederversammlung

1.       Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich möglichst im ersten Kalenderquartal durchzuführen. Sie beschließt insbesondere über:

a.       Die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern

b.       Die Höhe der Mitgliedsbeiträge

c.        Über den Einspruch von Mitgliedern gegen Streichung

d.       Die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens

2.       Der Mitgliederversammlung obliegt die Entgegennahme und Genehmigung des Jahresfinanzberichtes

3.       Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder es von einem Drittel der der Vereinsmitglieder schriftlich gegenüber dem Vorstand gefordert wird. Kommt der Vorstand einem solchen Verlangen nicht nach, können diese Mitglieder die Versammlung selbst einberufen.

4.       Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit in der Satzung nichts anderes festgelegt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Stimmenthaltungen sind ungültige Stimmen.

5.       Die Einladung der Mitglieder zur Mitgliederversammlung hat schriftlich durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung rechtzeitig zu erfolgen.

6.       Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Mitglieder haben das Recht, in die Niederschrift Einsicht zu nehmen.

 

§8 Vorstand

1.       Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer sowie aus 3-6 Beisitzern

2.       Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden. Die Wahl erfolgt einzeln. Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann für die restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger bestellt werden.

3.       Vorsitzender, Schatzmeister und Schriftführer vertreten die Mitglieder nach außen. Entscheidungen, Verpflichtungen und Vollmachten bedürfen der Schriftform und müssen von jeweils 2 der zuvor genannten Vorstandsmitglieder getragen werden.

4.       Der Vorsitzende oder ein durch ihn beauftragtes Vorstandsmitglied beruft regelmäßig Vorstandssitzungen ein. Bei diesen und bei Mitgliederversammlungen sind Ergebnisprotokolle zu führen.

5.       Der Vorstand organisiert die Tätigkeit des Vereins entsprechend der Satzung und der Finanzierungsmöglichkeiten.

6.       Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung gegenüber rechenschaftspflichtig.

§9  Satzungsänderungen

                Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung.

§ 10 Auflösung des Vereins

a.       Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer Mehr von ¾ der Mitgliederversammlung beschließen. Die Auseinandersetzungen erfolgt nach den Vorschriften des BGB.

b.       Das dabei verbleibende Vermögen fällt an die Stadt Wolgast, die es für kulturelle Zwecke zu verwenden hat.

c.        Die Liquidation wird durch den Vorstand vorgenommen, welcher so lange im Amt bleibt.

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 07.12.1990

 

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