Philipp Otto Runge-Biografie

Philipp Otto Runge- ein großer Sohn der Stadt Wolgast

       

Selbstbildnis                                                                        Geburtshaus in der Kronwiekstraße

 

Philipp Otto Runge wurde in der See- und Handelsstadt Wolgast in Schwedisch-Pommern, in der Kronwiekstraße(heute "Runge Haus") als neuntes von elf Kindern der Eheleute Daniel Nikolaus Runge (1737–1825) und Magdalena Dorothea Müller(1737–1818), Tochter des Hufschmieds Daniel Christian Müller, geboren.

Der Großvater väterlicherseits, Nicolaus Runge (1700–1766), entstammte einer Rügener Bauernfamilie, der sich nach 1720 in Wolgast niederließ und 1729 das Bürgerrecht erwarb.

Der Vater des Künstlers, Daniel Nikolaus, war Kaufmann und Reeder.

Philipp Otto, der bereits im frühen Kindesalter an Lungentuberkulose erkrankte, sollte ursprünglich in die Fußstapfen seines Vaters treten, konnte aber seinen Wunsch, Maler zu werden, durchsetzen.

1789 besuchte Runge die Wolgaster Schule, deren Leiter zu jener Zeit Ludwig Gotthard Kosegarten war. 1792 erkrankte Runge schwer und zog mit seinem ältesten Bruder Daniel 1795 nach Hamburg, um in dessen „Kommissions- und Speditionshandlung“ eine Kaufmannslehre zu beginnen. Der Freundeskreis seines Bruders, dem unter anderem der Dichter Matthias Claudius, der Verleger Justus Perthes und der Kunstsammler Johannes Michael Speckter angehörten sowie seine Begegnung mit Friedrich Gottlieb Klopstock, regten Runge zum Zeichnen und zum Studium der Antiken Autoren an.[1]

Nach erstem Zeichenunterricht 1797 durch Heinrich Joachim Herterich und Gerdt Hardorff d. Ä. in Hamburg studierte er in den Jahren 1799 bis 1801 an der kgl. Akademie in Kopenhagen. Hiernach studierte er von 1801 bis 1804 in Dresden an der Kunstakademie, wo er Kontakt zu den Romantikern, vor allem zu Caspar David Friedrich und Friedrich August von Klinkowström, aufnahm. Der Dichter Ludwig Tieck, den er in Dresden kennenlernte, machte ihn mit den Anschauungen Novalis’ vertraut. Auf einer Reise nach Weimar lernte er Johann Wolfgang von Goethe kennen. 1804 heiratete er die Dresdner Kaufmannstochter Pauline Bassenge (1786-1881), die ihm häufig als Modell diente. Das Paar siedelte nach Hamburg über und hatte vier gemeinsame Kinder, von denen das jüngste am Tag nach Runges Tod geboren wurde.

(Quelle:Wikipedia)

Viel zu früh war dieses Talent an seinem Lebensende angekommen. Grabdenkmal in Hamburg-Ohlsdorf

 

                                                     

 

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